Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der SeeFlow Consulting GbR, Osterloher Landstr. 14a, 29227 Celle (nachfolgend „Auftragnehmer"), und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von Beratungs- und Dienstleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Prozessautomatisierung.

Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Leistungsbeschreibung

Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen:

  • Beratung zu Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in Geschäftsprozessen
  • Analyse bestehender Prozesse und Identifikation von Automatisierungspotenzialen
  • Konzeption, Entwicklung und technische Umsetzung von KI- und Automatisierungslösungen
  • Integration von KI-Systemen in bestehende IT-Infrastrukturen

Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Leistungsvereinbarung.

§ 3 Vertragsschluss

Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die tatsächliche Leistungserbringung zustande.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden

Der Kunde ist verpflichtet, den Auftragnehmer bei der Durchführung des Auftrags in angemessenem Umfang zu unterstützen. Hierzu zählen insbesondere:

  • Rechtzeitige Bereitstellung aller für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge
  • Benennung eines fachkundigen Ansprechpartners
  • Zeitnahe Prüfung und Freigabe von Zwischenergebnissen

Verzögerungen, die auf einer Verletzung der Mitwirkungspflichten des Kunden beruhen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.

Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen.

§ 6 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.

Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg der empfohlenen oder umgesetzten Maßnahmen. Eine Garantie für bestimmte Ergebnisse wird nicht übernommen.

§ 7 Haftungsausschluss für KI-Ergebnisse

Künstliche Intelligenz basiert auf statistischen Modellen und kann fehlerhafte, unvollständige oder ungenaue Ergebnisse liefern. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung der von KI-Systemen generierten Ergebnisse. Der Kunde ist verpflichtet, KI-gestützte Ergebnisse vor deren Einsatz eigenständig auf Richtigkeit und Eignung zu überprüfen.

§ 8 Gewährleistung

Mängel an den erbrachten Leistungen sind dem Auftragnehmer unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer wird bei berechtigten Mängelrügen zunächst Nacherfüllung leisten. Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Abnahme der Leistung.

§ 9 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.

§ 10 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Celle.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Stand: Februar 2026