Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge zwischen der SeeFlow Consulting GbR, Osterloher Landstr. 14a, 29227 Celle (nachfolgend „Auftragnehmer"), und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Kunde") über die Erbringung von Beratungs- und Dienstleistungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Prozessautomatisierung.
Diese AGB richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn und soweit der Auftragnehmer ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen:
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Leistungsvereinbarung.
Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich. Ein Vertrag kommt erst durch die schriftliche Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch die tatsächliche Leistungserbringung zustande.
Der Kunde ist verpflichtet, den Auftragnehmer bei der Durchführung des Auftrags in angemessenem Umfang zu unterstützen. Hierzu zählen insbesondere:
Verzögerungen, die auf einer Verletzung der Mitwirkungspflichten des Kunden beruhen, gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot bzw. der individuellen Vereinbarung. Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Umsatzsteuer.
Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz gemäß § 288 Abs. 2 BGB zu berechnen.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) und der Höhe nach begrenzt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für den wirtschaftlichen Erfolg der empfohlenen oder umgesetzten Maßnahmen. Eine Garantie für bestimmte Ergebnisse wird nicht übernommen.
Künstliche Intelligenz basiert auf statistischen Modellen und kann fehlerhafte, unvollständige oder ungenaue Ergebnisse liefern. Der Auftragnehmer übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Eignung der von KI-Systemen generierten Ergebnisse. Der Kunde ist verpflichtet, KI-gestützte Ergebnisse vor deren Einsatz eigenständig auf Richtigkeit und Eignung zu überprüfen.
Mängel an den erbrachten Leistungen sind dem Auftragnehmer unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Der Auftragnehmer wird bei berechtigten Mängelrügen zunächst Nacherfüllung leisten. Schlägt die Nacherfüllung fehl, stehen dem Kunden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. Die Gewährleistungsfrist beträgt ein Jahr ab Abnahme der Leistung.
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen und Geschäftsgeheimnisse der jeweils anderen Partei streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, Celle.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Stand: Februar 2026